Weshalb Weisskraut und Tomaten sich mögen und was der Honig da zu suchen hat

Auch wenn es Sommer ist,  man kann wirklich nicht nur von Melonen und Erdbeeren leben. Manchmal ist etwas Abwechslung ganz gut und alte Klassiker neu zu interpretieren und kombinieren ist eine spannende Sache. Man kommt auf die verrücktesten Ideen. Ausprobieren ist toll und es eröffnen sich so ganz neue Möglichkeiten. Sachen, von denen man nie gedachte hätte, dass sie passen, passen hervorragend. Wie würden man auf Englisch sagen: „It fits!“. Naja, und bei der bunten Vielfalt, die sich einem momentan auf den Märkten bietet, ja sozusagen aufdrängt, kann man nicht anders, als einfach nach Bunt zu greifen und dann bunt zu kochen. Denn der Sommer ist bunt!!

DSC_0020~2

Eigentlich wollte ich ja einen ganz normalen Weisskrautsalat machen, denn den mag ich sehr sehr sehr gerne! Doch dann funkte da meine innere Stimme dazwischen, in diesem Fall genannt Abwechslung, und ich hab gedacht, jetzt einmal anders – weil anders gut ist. So wurde daraus eine lauwarme Sache, aber nicht lauwarm im Sinne von aufgewärmt und lasch, sondern eine wunderbare Kombination von gedünstetem Weisskraut, leicht süss und säuerlich zugleich, aufgepeppt mit frischen Tomaten und Feta. So sind es nicht nur die Farben, die alles sommerlich bunt machen.

Ihr braucht für 2 Portionen:

1            kleinen Kopf Weisskraut oder die Hälfte eines grossen

8           Champignons

2           Frühlingszwiebeln

1            Knoblauchzehe

2 TL      Honig

3 EL      Zitronensaft

½ TL     Kümmel (ganz)

1             rote Tomate

1             gelbe Tomate

80g         Feta (wer mehr mag, natürlich mehr)

Salz, Pfeffer, Chiliflocken, Ghee zum Anbraten (oder Rapsöl)

Zuerst schneidet ihr die Frühlingszwiebel in etwa 1 cm dicke Scheiben und bratet sie mit dem Knoblauch (gepresst) in Ghee an. Danach gebt ihr die Champignons in Scheiben geschnitten dazu. Während das alles brutzelt, hobelt ihr das Weisskraut in feine Streifen. Je dünner, desto besser und desto schneller ist er gar. Danach gebt ihr ihn zu den Zwiebeln und dem Knoblauch dazu. Kümmel hinzu, Salz und Pfeffer ebenfalls. Lasst es etwas köcheln – ihr könnt einen Schluck Wasser dazugeben, damit nichts anbrennt. Wer einen Deckel für die Pfanne hat, rauf damit! :-)

Derweil schneidet ihr die Tomaten in Stücke. Wenn das Weisskraut und die Pilze weich genug sind, gebt den Zitronensaft und den Honig dazu und schmeckt alles ab mit Salz, Pfeffer und Chili – so wie ihr es mögt.

Gebt nun alles zusammen in eine grosse Schale, platziert die frischen Tomaten darauf und auch den Feta. Ihr könnt noch ein paar Sonnenblumen- und Pinienkerne darüber streuen für den Crunch. Fertig ist euer Sommergericht! Warm oder kalt – beides lecker!

DSC_0018~2

Advertisements

Ein Gedanke zu “Weshalb Weisskraut und Tomaten sich mögen und was der Honig da zu suchen hat

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s