Von Feigen und von Rosa

Hallo aus Andalusien!! Hab ich schon erwähnt, dass ich von Feigen leben könnte? Das ist fast wie mit Erdbeeren. Vielleicht ein Grund, weshalb ich Spanien so gerne mag – besonders im Spätsommer und Herbst. Am Liebsten würde ich sie Kiloweise importieren, aber das geht ja nicht – müsste ich doch dann alle auf einmal verspeisen. Vermutlich wäre es aber Feigensmoothie nach der Heimreise – deshalb doch lieber von den Bäumen direkt in den Mund :-). Feigen passen wunderbar zu Ziegenkäse, zu Honig und auch zu dem nussigen Rucola. Auch schmecken Tartes mit Feigen, ob süss oder pikant, einfach himmlisch. Das Auge isst ja mit – auch dafür ist gesorgt. Sie sind wunderschön anzusehen Manchmal knallig Rot, manchmal richtig Violett und manchmal einfach nur Rosa  – wie schön Rosa doch ist!!! Ein bisschen wie das Meer in der Abendsonne – es erstrahlt in verschiedenen Rottönen. Feuriges Rot, so dass man meinen könnte, es brennt der ganze Himmel lichterloh; Orange, ganz warm und wohlig erstahlt alles in einem ganz besonderen Licht; ein paar Minuten, dann ist die Sonne schon weiter gesunken und es leuchtet alles Violett bis hin zu sanftem Rosa, bevor das Meer die Sonne nun ganz bedeckt und nur mehr Nacht einen umgibt. Es sind nur noch die Wellen zu hören, die endlos und ruhelos ein und ausgehen – manchmal die Füsse erwischen, manchmal nur ein Tropfen vom salzigen Wasser zu einem spritzt oder nur die frische Brise einen einhüllt. Herrlich!!!  Weiterlesen

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Neue Energiebällchen für neue Power

Eine neue Woche beginnt  oder hat schon begonnen und wir streifen durch Sevilla, geniessen den Süden, die wunderbaren spätsommerlichen Temperaturen und die fröhlichen Menschen. Einfach ein Traum. Wie lustig, heiter und freundlich doch die Menschen in Spanien sind, da könnten wir uns wirklich ein Rädlein abschneiden davon. Sie sind so offen, nehmen einen, so wie man sich begegnet, überall ist man herzlich eingeladen, Familien, grösser als meine ganze Verwandtschaft, heissen einen willkommen und es spielt keine Rolle, woher man kommt, was man macht, wie viel man besitzt oder was man gelernt hat, ja nicht einmal, ob man die Sprache kann, denn irgendwie geht es immer – das ist wirklich ein tolles Gefühl! Natürlich auch die Sonne, die südländsche Luft – so anders, als bei uns. So Ferien. Schönste Märkte, schimmernd in allen Farben des Regenbogens; Gerüche, süss, herb, mal fein und mal intensiv. Menschengewusel, grosse und kleine, dicke und dünne, lachende und redende Menschen, die ihre Taschen füllen – kleine Kinder, die Früchte in den Händen halten, genüsslich hineinbeissen und ihnen alles über das Shirt läuft. Es gibt alles, was man sich nur vorstellen kann. Alles, ausser diese Eenergiebällchen :-). Deshalb schnell selbstgemacht!
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Extrem lecker und unglaublich gesund

Man würde ja fast meinen, der Sommer ist zu Ende – gut, ist er tatsächlich auch. Deshalb werde ich ihm nachreisen und in den nächsten zwei Wochen die letzten Sonnenstrahlen, den Strand und die Wellen des Atlantik geniessen!  In Spanien bekomme ich natürlich nichts von meinen Frühstückchen, stattdessen wird wohl ein Toast reichen müssen oder wir beuten den frischen Früchtemarkt – das wohl eher. Herrlich! Entzug wird es wohl trotzdem geben, aber das ist ok. Damit ihr aber dennoch nicht auf dem Trockenen sitzen müsst, gibt es zwei Rezpte von mir während ich weg bin – eine Herbst-Sommer-Halbpause sozusagen. Die Vielfalt der Märkte wird erneut Inspiration sein für viele weitere leckere und gesunde Rezepte, da bin ich mir sicher! Doch nun, nun bin ich noch da und hab ein echt super gutes Fühstückchen für euch – bei mir steht es fix fertig nun so auf dem Tisch. Der Freitag kann kommen und somit auch das Wochenende, ab 18:00 Uhr dann ;-).

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Lunch to go, auch das muss sein

Alles geht schnell, niemand hat Zeit, Sachen for the go sind günstiger, damit man niemanden unnötig aufhält, sich niemand Zeit und die Ruhe nehmen muss, Stress ist an der Tagesordnung. Jeder kennt das. Als ich in New York war, fiel es mir noch viel mehr auf – total anonym, jeder für sich, alles im Stehen und Laufen, Eilen und Hasten. Was man dabei isst oder wie viel Müll das Zeug produziert, das fragt sich niemand – gut, fast niemand. Doch will ich das? Definitiv nicht. Stress, der lässt sich nicht immer vermeiden. Kurze Mittagspausen, weil die zehn Stunden im Büro eh schon zu kurz sind, kommen auch vor. Das ist alles okay, wenn es nicht Oberhand gewinnt und zu einem Dauerzustand wird. Was ich jedoch nicht mag sind hastige Mittagessen und ich am Abend keine Ahnung mehr habe, was ich gegessen habe. Das Gute ist ja, es gibt eine Lösung. Kochen und mitnehmen! So einfach ist das.
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Liebster Blog Award

 

Vielen lieben Dank erstmal für die Nominierung, liebe Karin. Ich freue mich sehr darüber und beantworte gerne diese originellen Fragen :-).

Natürlich geht es auf meinem Blog um leckere Rezepte, lustige Sachen, die man essen kann und jede Menge Gesundes – ein bisschen auch um schöne Zeilen, die meinem Kopf entspringen. Manchmal aus meinem Bauch und manchmal bringt sie einfach ein Vögelchen vorbei und ich schreibe sie auf.

Doch jetzt, jetzt ein paar ganz kunterbunte Fragen für die Abwechslung.

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Gastbeitrag von Kathi: Cheesy Cashewcreme (vegan)

Ein weiterer (und sicher nicht der letzte) wunderbarer Gastbeitrag von der lieben Kathi – ich sag euch, ich liebe dieses Rezept! Wie kommt man nur auf solche Ideen? Sie ist eine Zauberin. Immer auf der Suche nach leckeren Aufstrichen und Sides zu Salat, aufs Brot oder zu allem möglichen ist mir ja schon viel untergekommen und ich hab auch schon sehr viel ausprobiert, aber diese Creme ist bisher unübertreffbar. Ich mein, Nüsse sind toll – aber wusstet ihr, was man daraus alles zaubern kann? Ich hatte ja wirklich keine Ahnung!!!! Mit getrockneten Tomaten und ein paar verschiedenen Kräutern schmeckt er so gut und satt haben, das werde ich ihn nie, diesen Aufstrich!! Nie!! :-)

Nun, auch für den unmöglichen Fall, dass es euch komisch vorkommt,  ihr müsst es ausprobieren – sofort und ganz schnell!! :-) Weiterlesen

Ein Dessert für die Liebe…und das Leben…

„Du hast du deine Lippen geschlossen

hast deine Worte geschluckt,

hast ausgeatmet,

hast deine Blicke auf mich gerichtet,

hast deine Seele geöffnet

und dann, dann hast du begonnen, in unendlich vielen stillen Arten mit mir

zu sprechen.“

(von mir)

…und manchmal können Lippen die Worte nicht formen, die eine Seele fühlt, weshalb ein Blick, ein Zeichen oder auch ein Dessert völlig ausreichend ist für diesen einen Moment…

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Ein Mandelbrot – eine Ewigkeit

Ihr fragt euch bestimmt, in welchem Zusammenhang denn ein Mandelbrot mit einer Ewigkeit steht. Naja, es ist ganz einfach: Sonntagmorgen, strahlender Sonnenschein, in der Luft schwebt noch eine frische Brise und ein toller Balkon geschmückt mit wunderschönen Blumen, Immergrün und einem herrlichen Tischchen, das zu einem letzten Sommerfrühstück einlädt. Der Brotteig ist gemacht, entfaltet seine Aromen schon vor dem Backen in der ganzen Wohnung. Frische Früchte fallen in die kleinen bunten Schüsselchen, welche den Tisch dekorieren. Der Backofen heizt sich auf und wartet darauf, das Brot in eine knusprige Köstlichkeit zu verwandeln. Es dauert nicht einmal mehr eine Stunde, dennoch eine halb Ewigkeit – wenn man denn sehnlichst darauf wartet. Wenn man wartet, ist alles ewig.  Jede Sekunde fühlt sich an, wie ein Jahr.  Man wartet, man hofft, man erwartet, man ist nervös, innerlich zieht sich alles zusammen – aus Vorfreude, aus Angst, aus beidem vielleicht. Vielleicht aufgeregte kleine sich tummelnde Schmetterlinge im Bauch oder unruhiges Hüpfen, vielleicht Bangen. Filme spielen sich im Kopf ab, automatisch und nicht steuerbar. Und dann, wenn die Ewigkeit rum und die Erlösung da ist, auch das Brot in voller Knusprigkeit aus dem Ofen kommt, dann fällt alles ab. Die ganze Aufregung, Nervosität, Bange und Vorfreude ergibt sich in Erleichterung!
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