Ein Mandelbrot – eine Ewigkeit

Ihr fragt euch bestimmt, in welchem Zusammenhang denn ein Mandelbrot mit einer Ewigkeit steht. Naja, es ist ganz einfach: Sonntagmorgen, strahlender Sonnenschein, in der Luft schwebt noch eine frische Brise und ein toller Balkon geschmückt mit wunderschönen Blumen, Immergrün und einem herrlichen Tischchen, das zu einem letzten Sommerfrühstück einlädt. Der Brotteig ist gemacht, entfaltet seine Aromen schon vor dem Backen in der ganzen Wohnung. Frische Früchte fallen in die kleinen bunten Schüsselchen, welche den Tisch dekorieren. Der Backofen heizt sich auf und wartet darauf, das Brot in eine knusprige Köstlichkeit zu verwandeln. Es dauert nicht einmal mehr eine Stunde, dennoch eine halb Ewigkeit – wenn man denn sehnlichst darauf wartet. Wenn man wartet, ist alles ewig.  Jede Sekunde fühlt sich an, wie ein Jahr.  Man wartet, man hofft, man erwartet, man ist nervös, innerlich zieht sich alles zusammen – aus Vorfreude, aus Angst, aus beidem vielleicht. Vielleicht aufgeregte kleine sich tummelnde Schmetterlinge im Bauch oder unruhiges Hüpfen, vielleicht Bangen. Filme spielen sich im Kopf ab, automatisch und nicht steuerbar. Und dann, wenn die Ewigkeit rum und die Erlösung da ist, auch das Brot in voller Knusprigkeit aus dem Ofen kommt, dann fällt alles ab. Die ganze Aufregung, Nervosität, Bange und Vorfreude ergibt sich in Erleichterung!

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Ihr braucht:

130 g               Dinkelvollkornmehl

150 g               Weizenmehl

100 g               gemahlene Mandeln

3 EL                Sesam

2 EL                Sonnenblumenkerne

250 ml             Wasser

1 Pkg.              Trockenhefe

2 TL                 Salz

Vermengt alles zu einem glatten Teig. Er soll nicht kleben und auch nicht zu trocken sein – allenfalls noch etwas Wasser oder Mehl dazugeben. Danach 2 Stunden zugedeckt gehen lassen. Nach den zwei Stunden noch einmal zusammenkneten und erneut zwei Stunden gehen lassen. Bachofen vorheizen auf 200 Grad und dann den geformten Brotlaib etwa 45-50 Minuten knusprig backen.

Tipp: Das Brot ist fertig, wenn es beim Draufklopfen mit dem Finger hohl klingt, hart ist und es eine schöne Farbe hat.

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5 Gedanken zu “Ein Mandelbrot – eine Ewigkeit

  1. Oh lecker, ich liebe Mandeln und bin sehr gespannt dieses leckere Brot mal nachzubacken! Aber sag, wie früh bist du denn aufgestanden, um den Teig 4 Stunden gehen und nochmal fast eine Stunde backen zu lassen? ;) (ich vermute man kann ihn auch über Nacht gehen lassen?)
    Liebe Grüße, hab einen schönen Tag!
    Lena

    Gefällt 1 Person

    1. Liebe Lena
      Danke, ich freue mich!
      Naja, nur der frühe Vogel fängt den Wurm… ;) natürlich kann man den Teig auch über Nacht gehen lassen, ja! Aber unbedingt zudecken, weil er sonst austrocknet.
      Liebe Grüsse, Elisabeth

      Gefällt mir

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