Zucchini-Fenchel Gemüse…weil es einfach ist. Und lecker und so gut tut

Es ist einfach, es ist lecker – es ist Gemüse mit ein paar Kräutern, ein bisschen Knoblauch und ein bisschen gutes Olivenöl. Mehr braucht es nicht, um in der Hitze des Ofens lecker zu werden.

Manchmal ist es das Einfache, das man braucht; Ohne Schnickschnack, ohne kompliziert zu tun oder zu denken – einfach, weil es gut tut; weil es einfach ist. Deshalb!
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Linsencurry

Langsam werden die Tage kürzer, die Abende und Nächte werden länger, die Kerzen brennen wärmer und duftender. In der Wohnung ist es wohlig heimelig und die herrlichen Decken können endlich wieder ausgepackt werden. Der Nebel hängt tief, manchmal den ganzen Tag – er trübt nur das Licht, nicht aber die Stimmung, denn diese Jahreszeit ist gemütlich, irgendwie friedlich und genussvoll. Wunderbare Tees zu jeder Tageszeit, duftende Zimtstangen, die das Müsli von sommerfruchtig zu herbstwinterwürzig verwandeln. Die Bäume werden kahler, das Laub am Boden häuft sich. Gestapft wird in Stiefelchen, nicht mehr in Sandalen. Einmal mehr wird der Schal um den Hals gewickelt und die Jacke zugeknöpft. Es wird Zeit für warme Suppen, Eintöpfe und Currys – gut, das kann man immer essen, aber jetzt macht es wieder mehr Spass. Das sogar mir als Suppenkasper :-).
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Feigen und Feigen und Feigen – Feigen!!

Schon wieder Feigen oder eigentlich immer noch. Feigen gehören in den Sommer, aber auch irgendwie in den Herbst. Beides eben. Der Herbst ist ein bisschen wie der Sommer, nur andersbunt. Ein bisschen Sonne, ein bisschen Nebel, ein bisschen (viel) Wind, ein bisschen Grün und ein bisschen Rot. Auch ein bisschen Gelb und auch noch ein bisschen warm. Man kann durch den Wald laufen, die Füsse im Laub eingraben, man kann sich im Laub verstecken und den Wind im Haar fühlen. Eine Mischung aus lauwarm und frischkühl. Man kann irgendwann die Schuhe ausziehen und barfuss nach Hause rennen, weil es noch immer angenehm warm ist. Und dann, dann kann man sich mit einer Tasse Tee wieder ganz aufwärmen, weil man das im Herbst tut und Tee so wunderbar ist, wenn es draussen windig ist. Man kann sich morgens ganz warm anziehen, sich einen dicken Schal um den Hals wickeln und am Nachmittag im T-Shirt in der Sonne sitzen, weil sie immer noch stark und heiss ist. Der Herbst ist irgendwie Sommer, irgendwie doch nicht – er ist alles eben! Alles ist toll.
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Buchweizen-Tomatenrisotto

Der kleine Spatz landete ausgerechnet auf dem dünnsten Ast des 300 Jahre alten und mächtigen Baumes. Gigantisch riesig und kraftvoll sah er aus – der Baum. Das Vögelchen einzig als ein winzig kleiner Punkt erkennbar. Der Wind fegte über die Felder, rüttelte an den Ästen, wirbelte Insekten durch die Luft und das Gefieder des Vögelchens gab nach, regte sich nach links und rechts; eine kleine Feder erlag dem Wind und wich mit ihm davon – hinaus in die Herbstpracht. Schlug immer wieder auf dem Boden auf, wurde von bunten Blättern getragen und wieder fallen gelassen. Immer weiter und weiter. Der kleine Vogel blieb auf dem Ast sitzen; so, als wäre es das Normalste der Welt. Es schloss seine Äuglein, plusterte sich auf, zupfte sein Gefieder zurecht und macht es sich bequem. Es lauschte dem Rauschen der letzten Blätter, die der Sturm noch nicht mitgerissen hatte. Es spürte den Wind von anderen Vögeln, die vorbei flogen; hörte, wie sich zwei  zankten. Langsam wich die Sonne der Finsternis und der Mond übernahm; beleuchtete alles mit phantasievollem Licht, mystisch und ruhig. Es wurde leiser, der Wind legte sich. Der Spatz sass da, noch immer mit geschlossenen Äuglein und als der letzte Stern den dunklen Himmel schmückte, schlief er ein….und träumte von Buchweizen-Tomaten Risotto :-).  Weiterlesen

Der Herbst ist da – Tapas mal anders

Es ist nun wirklich so weit: der Sommer hat sich verabschiedet und der Herbst sagt Hallo. Der Herbst ist übrigens der, der einen raschelnden Waldboden voller Blätter macht; er ist der, der einen ganz normalen Morgen in ein Geheimnis verwandelt; er ist der, der dich einfach so am Nachmittag zum Lachen bringt, weil die Sonne ganz überraschend in dein Gesicht scheint; er ist der, der graue Wochenenden in wunderbar warme, gemütliche und erholsame Couch-Tage verwandelt; er ist der, der deine Fensterscheiben mit Wasserperlen schmückt; er ist der, der durch deine Haare haucht und sie verstrubbelt und er ist der, der bunt ist – so bunt, dass das Licht ein ganz anderes ist, als in jedem anderen Monat sonst im Jahr.

Ich bin dem Sommer nachgereist, doch nicht, um den Sommer zurückzuholen, sondern um dem Herbst eine kreative Sommernote zu geben. Die letzten zwei Wochen in Andalusien war Sommer – jeden Tag. Es gab Tapas – jeden Tag! Was also nun? Spanische Tapas können wir nicht und schmecken hier nur halb so gut. Deshalb  gibt es einfach Herbsttapas – neue Kreation, neue Idee und die üblichen Verdächtigen :-).  Weiterlesen

Lunch to go, auch das muss sein

Alles geht schnell, niemand hat Zeit, Sachen for the go sind günstiger, damit man niemanden unnötig aufhält, sich niemand Zeit und die Ruhe nehmen muss, Stress ist an der Tagesordnung. Jeder kennt das. Als ich in New York war, fiel es mir noch viel mehr auf – total anonym, jeder für sich, alles im Stehen und Laufen, Eilen und Hasten. Was man dabei isst oder wie viel Müll das Zeug produziert, das fragt sich niemand – gut, fast niemand. Doch will ich das? Definitiv nicht. Stress, der lässt sich nicht immer vermeiden. Kurze Mittagspausen, weil die zehn Stunden im Büro eh schon zu kurz sind, kommen auch vor. Das ist alles okay, wenn es nicht Oberhand gewinnt und zu einem Dauerzustand wird. Was ich jedoch nicht mag sind hastige Mittagessen und ich am Abend keine Ahnung mehr habe, was ich gegessen habe. Das Gute ist ja, es gibt eine Lösung. Kochen und mitnehmen! So einfach ist das.
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Gefüllte Champignons – und weshalb man sich auf Reisen nicht verlaufen kann

Was, wenn man einmal nicht weiss, wohin man gehen soll, nicht weiss, was man tun soll oder nicht weiss, was man heute essen soll? Dann, ja dann sollte man doch einfach einmal loslaufen, einfach einmal machen, was einem gerade einfällt. Einkaufen, was einem in die Hände fällt. Auf Märkte gehen, auf denen man noch nie war und Gemüse kaufen, das man nicht kannte. Es ist ganz einfach. Man muss sich nichts überlegen – nicht, wenn man einfach macht. Vielleicht sollte man sich einmal auf eine Reise begeben. Nicht unbedingt ins Ausland, wenn das gerade nicht möglich ist. Reisen kann man ja auch von der eigenen Haustüre zum nächsten See, zum nächsten Stückchen Wald, zur nächsten Eisdiele, zum nächsten Freund oder einfach zum Nachbarn. Diese kleinen Reisen sind kleine Geschichten, die sich zu einer grossen  zusammfügen – so, wie sich jede Speise aus mehreren Sachen zusammenfügt. Und dann, dann weisst man auch, wo man ist, was man tun will und was heute Abend auf deinem Tisch stehen soll. Denn wusstest du, dass man sich auf Reisen nicht verlaufen kann? Warum? Weil alles Geschichten schreibt, alles Geschichten hat und man beim Reisen Geschichten sammelt!

…und diese Geschichte ist eine von wunderbar gefüllten Champignons, deren Herz aus getrockneten Tomaten besteht, umarmt von Sesampaste und knackigen Kernen…
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Manchmal – Cremiger Buchweizensalat mit Ingwer und Sesamdressing

Manchmal macht es die Kombination, manchmal auch der Unterschied aus, weshalb Menschen so gut harmonieren, sich sympatisch sind oder sich etwas zu sagen haben. Manchmal ist es ein Blick, der sich im anderen wiederfindet und festgehalten wird. Manchmal wird man von einem ehrlichen Lachen mitgerissen und angesteckt. Manchmal ist es die Wärme, die einen durchströmt, wenn man jemandem begegnet. Manchmal ist es eine kleine zufällige, bedeutungslose Berührung beim Aussteigen aus dem Bus. Manchmal ist es ein einfaches „Hallo“, das einem die Sprache verschlägt, weil man nicht damit gerechnet hat. Manchmal ist es nur der Lufthauch, der einen erwischt, wenn dieser Mensch gerade vorbeizieht. Manchmal ist es der Duft eines vertrauten Parfums, das einen aus den Gedanken reisst. Manchmal ist es ein Hund, der ganz spielerisch eine Verbindung zwischen zwei Menschen herstellt. Manchmal ist es die Ruhe, die man erfährt, wenn man nur einen verstandenen ruhigen Blick erwidert und man dann zusammen träumend aus der Strassenbahn sieht.

Und manchmal ist vermutlich eine ungewöhnliche Kombination oder vielleicht ein spezielles Arrangement leckerer Zutaten, dessen harmonisches Zusammenspiel so nicht erwartet wurde, genau das, was man heute möchte!
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Sommerpasta und KEIN Smartphone für alle Fälle

Standard im Restaurant: Vis a vis sitzt ein Pärchen, welches damit beschäftigt ist, möglichst nicht miteinander zu reden, sondern jeder für sich in sein Handy zu tippen und bei jedem Vibrieren erneut drauflos zu schreiben, in der Angst, etwas zu verpassen – und der Partner ist damit nicht gemeint. Wenn das Essen kommt, wird mit einer Hand gegessen – Tischmanieren gibt es nicht (mehr) – die andere Hand klammert sich um das Smartphone. Sie tauschen ab und zu flüchtige Blicke aus, welche sich die Anwesenheit bestätigen – körperlich jedenfalls. Ich frage mich dabei immer, weshalb diese Menschen in ein Restaurant gehen, könnten sie doch zu Hause viel günstiger essen und müssten auch nicht so tun, als wären sie zusammen hier. Komische Sache – und mein absoluter Alptraum! Deshalb gibt es für mich nichts Schöneres als ein Abend mit Freunden an dem zusammen gekocht, gelacht und geredet wird – ohne Smartphone, ohne TV und vor allem mit funkelnden Augen, die man sehen kann! Hierfür ein wunderbar einfaches Rezept und ein tolles Zitat:

„I love talking people. No, not chatting or texting, not talking on phone. I mean the real talk, where you can see each others eyes, hands, lips, gestures on faces and beautiful smiles. Where you can hug, whenever you want. Where you can just sit in slice, looking in each others eyes. Yes, that is what I love.“ (unknown) Weiterlesen

Tomaten gefüllt mit Auberginen und Feta – ein Gedicht

Heute hab ich leider gar keine Ahnung, welche Worte für so eine feine Sache die richtigen sind. Deshalb versuche ich mich mal an einem kleinen „Gedicht“ oder sowas ähnlichem. Vielleicht klappt es ja und wenn nicht, so bleibt euch noch immer das leckere Rezept – in jedem Fall ein Gedicht!!! :-)

Tomaten sind rot und leuchtend. Manche sind gelb und zart. Fast alle sind rund, aber niemals gibt es zwei gleiche. So auch Auberginen. Dunkel, violett oder gar weiss – alle sind sie anders, doch alle sind sie schön. Nicht alle sind gut, aber ganz viele. Jeder Sonnenstrahl wird erhascht, um in voller Pracht zu blühen und glänzen. Jeder einzelne Strahl bringt ein paar Vitamine, ein paar Farbtupfer und ein bisschen Grösse mehr. Bis sie schliesslich von unseren hungrigen Mäulchen verspeist werden, um uns mit all den guten Sachen zu versorgen und um sich als fantasievolle Variationen in kleine Foodwunder zu verwandeln.  Weiterlesen