Cantuccini – und weshalb Geheimgänge nach Entdeckung rufen

„Ich konnte nicht verstehen, wie ein Mensch, ein ganz normaler Mensch, meine Seele hatte betreten können. Und wie er dabei Korridore und Geheimgänge hatte öffnen können, von deren Existenz ich keine Ahnung gehabt hatte.“ (Zitat, Die Geschichte von Blue)

Beiseite geschoben, das unsichtbare Netz der Sicherheit, des Schutzes. Vorsichtig und sanft. Zuerst ein Blick, dann ein zweiter und schliesslich ein kleiner Schritt. Boden, welcher noch nie betreten, ja noch nicht einmal erahnt wurde, weicht dem Leib der Entdeckung. Rein und neugierig – wir beide. Umhüllt von nichts, rein und klar – so steh ich da So stehst du da. Blick um Blick, Schritt um Schritt. Schimmernd das Nichts. Die Erlösung fliesst im Blau der hungrigen Augen; Gedanken und Worte taumeln zu dir – dahin, wo unsere Existenz Erfüllung findet und dahin, wo unsere Seelen Unendlichkeit erfahren.

Vielleicht ein Geheimgang für Cantuccini, welcher auch entdeckt werden möchte. Entdeckt wurde dieser von meinem Vater bereits vor langer Zeit: ein Ingenieur mit leichtem Hang zu dieser kleinen italienischen Raffinesse, gepaart mit dem „eisernen“ Willen, die Genusssucht nicht Oberhand gewinnen zu lassen, nicht auf einmal jedenfalls. :-)
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Lunch to go, auch das muss sein

Alles geht schnell, niemand hat Zeit, Sachen for the go sind günstiger, damit man niemanden unnötig aufhält, sich niemand Zeit und die Ruhe nehmen muss, Stress ist an der Tagesordnung. Jeder kennt das. Als ich in New York war, fiel es mir noch viel mehr auf – total anonym, jeder für sich, alles im Stehen und Laufen, Eilen und Hasten. Was man dabei isst oder wie viel Müll das Zeug produziert, das fragt sich niemand – gut, fast niemand. Doch will ich das? Definitiv nicht. Stress, der lässt sich nicht immer vermeiden. Kurze Mittagspausen, weil die zehn Stunden im Büro eh schon zu kurz sind, kommen auch vor. Das ist alles okay, wenn es nicht Oberhand gewinnt und zu einem Dauerzustand wird. Was ich jedoch nicht mag sind hastige Mittagessen und ich am Abend keine Ahnung mehr habe, was ich gegessen habe. Das Gute ist ja, es gibt eine Lösung. Kochen und mitnehmen! So einfach ist das.
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Ein Dessert für die Liebe…und das Leben…

„Du hast du deine Lippen geschlossen

hast deine Worte geschluckt,

hast ausgeatmet,

hast deine Blicke auf mich gerichtet,

hast deine Seele geöffnet

und dann, dann hast du begonnen, in unendlich vielen stillen Arten mit mir

zu sprechen.“

(von mir)

…und manchmal können Lippen die Worte nicht formen, die eine Seele fühlt, weshalb ein Blick, ein Zeichen oder auch ein Dessert völlig ausreichend ist für diesen einen Moment…

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Dinkel-Hanfbrot

Der wunderbare Duft, der aus der Küche kommt, wenn frisches Brot im Ofen ist – das ist das Gefühl, zu Hause zu sein. Das Heimelige, das einem oft im stressigen Alltag fehlt und man erst am Wochenende realisiert, wie wichtig das doch ist. Deshalb war es einfach wieder Zeit für ein neues Brotrezept. Herrlich saftig, kräftig im Geschmack und super einfach! Weiterlesen